up-date Sept 2002: Rio 1992 - JoBurg 2002 - Berlin 2002
we have celebrated the Global Change and Earth Summit anniversaries (10. and 12. birthday) and added 4 posters to the GLOBAL CHANGE exhibition. Please join us here:
Global
Change - Welt im Wandel
-
CHALLENGES TO SCIENCES AND POLITICS - Herausforderungen an Wissenschaft und Politik
please note that a few documents in relation to this GLOBAL
CHANGE exhibition might also of interest and worth visiting. please see:
GLOBAL
CHANGE Moscow 1988 LOCAL
and GLOBAL CHANGE, COLONE 1991,
ISY conferences (International Space Year), Pasadena, Munich,... and
please visit the following articles GeoJournal: HARMONIZATION
and ACCESS
and ASSIMILATION - Environmental Information Challenges, and the ISCU
- CODATA conferences 1992:
BRIDGES & MASTERPLAN and 1994:
(Space-Scapes).
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Ausstellungspartner / Exhibition Contributors in green you find personal notes of Heiner Benking to explain the context of this page and the "evolution" of concepts and contexts in the years 1986-1992
working for / with Eberhard Gockel AGF also lead identify for the exhibition for energenically efficient and intelligent buildings Edmond D. Krecké, Präsident ISORAST |
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Impressum: AGF-Ausstellung: Global Change - Welt im Wandel Wissenschaftliches Konzept: Manfred Lange, AWI Bremerhaven, Redaktion: Eberhard Gockel, AGF Bonn, Design und Herstellung: Studio TYPO-Bauer, Düsseldorf pls note: AGF is now called: Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren Am 30. Mai 1990 wurde nach langer Terminfindung (wg. "siehe Mauerfall") wurde die "WELT IM WANDEL - GLOBAL CHANGE" Ausstellung im Bundeskanzleramt eröffnet. Hier finden Sie ORGINALTEXTE, ein NACHWORT und HINWEISE eines der "Ausstellungspartner" (Heiner Benking). Es geht in diesem Text NUR um die erste Sektion der Ausstellung und dabei um die Historie und Notwendigkeit Ordnungsrahmen zu definieren und Leitplanken globaler-integraler Fragen im Zusammenhang darzustellen. Siehe hierzu auch das Essay "Ohne Zusammnehang kein Zusammnhalt" im Buch "Kultur der Verweigerung - das kostruktive Nein". |
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"DAS SYSTEM ERDE"
Die in den unten angesprochene "Gesamtschau der Dinge" als Überblick und Orientierungshilfe, als Versuch eine mögliche Version von "common frames of reference" soll zur Diskussion gestellt werden. Dabei sollen natürlich nicht andere folgende wichtige Aspekte vernachlässigt, sondern nur in einen gemeinsamen Bezug gesetzt werden: Recycling, Energieeffizienz und der Einsparungspotentiale wie das damalige "1000 Dächer" Programm.
Leider waren die Tages- und Jahresereignisse aktuell so dramatisch und fokussiert auf Ostdeutschland und Osteuropa das wenig Politik und folglich wenig Berichterstattung erfolgte und so diese Ausstellung über Jahre sehr exklusiv und oft nur einem Fachpublikum gezeigt werden konnte. Das in solchen Zeiten "globalen Fragen" schnell wieder in den Hintergrund gelangen und im Bewußtsein der Öffentlichkeit verblassen ist verständlich, zumal die Themen außerhalb der direkten Lebens- und Erfahrungswelt der Menschen liegen.
Doch dies gerade anzusprechen und "real" greifbar als eine wichtige Überlebensfrage, als eine zentrale Herausforderung an Wissenschaft und Politik darzustellen ist und war ein zentraler Aspekt dieser Ausstellung.
Auswirkungen in der Vor- und Nachbereitung vom Erdgipfel in Rio waren und sind nicht ausreichend gewesen, deshalb sollten Impulse dieser Ausstellung nach Meinung des Autors, auch in die weiteren "Verhandlungen" der globalen "Problematique" einfließen. (Die Problematique wurde als Darstellung der meta-Probleme und deren Zusammenwirken verstanden. Siehe dazu auch die internationalen Programme zur Ermittlung und Pflege von meta-Daten sein den 70igern, siehe UNEP-HEM und internationale Mandate) [more] [more] [more].
Ziel der Ausstellung war und ist es also nicht nur komplexen Fragestellungen
aufzuwerfen, Kräfte zu bündeln und Strategien zu entwickeln,
sondern in einer Reihe mit sonst künstlerische, kulturelle, allgemeingesellschaftliche
Themen aufgriffen wurden, sich auch komplexen Themen im Spannungsfeld von
Wissenschaft, Politik, Individuum und Gesellschaft allgemeinverständlich
und Betroffenheit ermöglichend aufzubereiten. Dabei geht es nicht
nur um Lebensstiländerungen und Formen internationaler Mobilisierung
und Abstimmung, sondern auch das Verständnis und damit die Identifikation
des Individuums mit der Situation "globalen Wandels" in Zeiten von raschen
technologischen Wandel und der Überschreitung bisher unantastbar gehaltener
Grenzen und Räume. (Die Eröffnungsrede damals im Bundeskanzleramt
wird hier a.s.a.p. bereitgestellt. - .
Siehe auch die LOCAL
und GLOBAL CHANGE Ausstellung, Geotechnica 1991 in Köln.
Im folgenden werden nur einige der Schautafeln der Sektion "DAS SYSTEM ERDE" angefügt um die Grundlagen und den notwendigen Schritt zu einem Modell der Zusammenhänge oder Rahmenordnungen (Leitplanken) besser nachvollziehbar zu machen.
Aktuelle Hinweise und nachträgliche "Änderungen"
Hervorhebungen finden sich außerhalb der "Boxen" und sind "rot" markiert.
Es wurden Ausstellungstafeln ausgewählt die helfen sollen sich dem
hier zentrale Thema des Darstellens und Begreifens von Zusammenhängen außerhalb der direkt erfahrbaren, mit bloßem Auge betrachtbaren, Welt zu nähern.
ORIGINAL Ausstellungstafeln und Texte:
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Die Erde ist einem steten Wandel unterworfen. Ihre festen, flüssigen und gasförmigen Bestandteile stehen in vielfältiger Form über Kreisläufe miteinander in Verbindung. Die Austauschprozesse die sich in ihnen vollziehen, werden vor allem durch die Sonnenenergie angetrieben. Räumliche und zeitliche Skalen, auf denen die Kreisläufe ablaufen, variieren über einen großen Bereich. |
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Die Bausteine des Erdsystems
Zum System Erde gehören die folgenden Bestandteile:
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Kreisläufe und Rückkopplungsprozesse
Austauschprozesse zwischen den Bestandteilen des "System Erde" vollziehen sich nur jeweils in eine Richtung. Sie bilden meist geschlossene Kreisläufe, die eigenen Gesetzmäßigkeiten gehorchen, sich aber untereinander beeinflussen. Ein Beispiel für solche "Rückkopplungen " ist der Kohlenstoffzyklus. Er umfasst die Biosphäre, die Atmosphäre und die Hydrosphäre. Der Kohlenstoffkreislauf ist für das Gesamtsystem Erde von besonderer Bedeutung, da er direkt in unser Klimasystem eingreift. Kohlenstoffbewegungen und Kohlenstoffspeicher in Milliarden Tonnen. Aufnahme und Abnahme von Kohlenstoff liegen etwa im Gleichgewicht: durch zivilisatorische Entwicklungen werden der Atmosphäre jährlich etwa sechs bis sieben Milliarden Tonnen Kohlenstoff zusätzlich zugeführt. |
![]() Bilduntertitel: Objektive und Präzise Gesamtsicht der Naturraumentwicklung |
Lokal und Globale Veränderungen
Globale Veränderungen haben ihren Ursprung in lokalen Prozessen. Ohne die Sicht des Details ist das Verständnis globaler Veränderungen nicht möglich. Dies jedoch hat ein gewaltiges Anwachsen der Datenflut zur Folge, deren Beherrschung und Verständnis immer schwieriger wird. Moderne Verfahren der Datenverarbeitung und Kommunikationstechnik bieten Ansätze dieser Datenflut Herr zu werden.
Diese Verfahren und das dazugehörige Instrumentarium machen es möglich Daten auf unteeschiedlichen Raumskalen und für lange Zeitreihen rasch abzurufen und zu verarbeiten. Nur so wird eine Gesamtsicht der Strukturen und Prozesse im Raum-Zeitgeflecht möglich. Um diese Verfahren weltweit abzugleichen und verfügbar zu machen werden im Rahmen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP-HEM) Dokumentationen erstellt und Empfehlungen zur Vorgehensweise und Harmonisierung von Maßnahmen und Systemen entwickelt |
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Der Co-Autor hatte damals die Darstellung entworfen um das mikro- und makro- skopische und die Dynamik der Landschaftsdegradation im Rahmen des TOPOGRAMM Systems darstellen zu können. Siehe auch den Artikel des Autors (mit K. Vieser). in Bild der Wissenschaft "Umweltschutz mit Adlerblick - die fliegende Lupe". Der Autor hatte zuvor mit H. von Braun das TOPORGRAMM System entwickelt um für die Waldschadensforschung, Waldnutzung, Lawinen und Murenverbauung, Evakuierungs- aber auch Landesplanung gemeinsame Grundlagen für Pilotprojekte im Alpenraum erstellen zu können. |
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Räumliche und zeitliche Skalen
Die Austauschprozesse innerhalb der verschiedenen Erdsphären vollziehen sich auf unterschiedlichen räumlichen und zeitlichen Skalen. Das reicht von der großräumigen Verschiebung der Kontinente, die über einige zehntausend Jahren vonstatten geht, bis hin zu den Abbauprozessen des atmosphärischen Kohlendioxyds, die sich auf der Skala von Molekülgrößen in Bruchteilen von Sekunden abspielen. Erstaunlich ist dabei das sich Störungen in einem dieser Prozesse nachhaltig auf Vorgänge auswirken können, die in völlig anderen Größen und Zeitbereichen ablaufen. Im Bereich der Biosphäre tritt neben die Raum- und Zeitskalen noch eine dritte Größe, die Artenvielfalt. Aus dem zweidimensionalen wird also ein dreidimensionales System. Dabei wird bei der Beschäftigung mit ökologischen Fragen immer wichtiger, die bisherige Aufteilung in Einzelaspekte durch eine Gesamtschau der Dinge zu ersetzen. |
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Der Zauberwürfel der Ökologie Status: Einzelne Bilder sind flach die Tiefgründigkeit räumlicher Struktur das Umfeld oder gar Bezüge sind so nicht zu vermitteln Auch ist die Qualität und Verlässlichkeit der Information abhängig von den gewählten Verfahren Medien und Blickwinkeln Augenmaß nimmt nur durch Erfahrung zu, Vergleichbarkeit ist nur anhand eines Maßstabs erreichbar. |
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DIES WAR EINE SYNOPSIS ZUM STAND MAI 1990. Aufträge die Ausstellung zu aktualisieren und diesen Bereich aufzuarbeiten haben sich leider wiederholt zerschlagen.
In den nachfolgenden mehr als 10 Jahren hat sich jedoch dieser Arbeit
als Basis und Ausgangspunkt für eine Anzahl von Aktivitäten in
diversen Bereichen herausgestellt: z.B. Entwicklungen in den Bereichen
Bildung, Kommunikation, Entscheidungsunterstützung, Wissensorganisation,
....
HERVORHEBEN MÖCHTE ICH DAS
THEMA GESPRÄCHSKULTUR und PARTIZIPATION
und wie wir zu einer anderen gemeinsamen "AGENDA" - einer "INTEGRAL AGENDA" kommen können.
Mit solch eines "frameworks" oder models ist es möglich die "topoi"
nach Aristoteles näher zu erkunden und benennen, und das ohne in die
tiefen Fallen der "Philosophen" von RAUM vs. ORT / PLATZ zu gehen. Ich empfehle hier besonders die Arbeiten
von Rudolf zur Lippe zum WAHNSYSTEM REALITÄT und zum Thema RAUM, aber
spezieller auch Jeanne Hersch mit ihrer Trennung von metaphysischen und
realen-pragmatischen-mathematischen Räumen und Raimon Panikkar mit
seinem "lotrechten Raum". Dies ist ein Raum der es ermöglicht die
Sinne "zusmmenzudenken / gemeinsam zu betrachten", vielleicht so wie ich
es in der Fig. 1 zum "Panorama"
bei diesem UNESCO Kongress angedeutet habe. Selbstverständlich ist
das vorgeschlagene Modell nicht die vollständige Abbildung des natürlichen
"Höhrraums, Riechraums-, Gehraums und Raum des Schauen von Panikkar,
aber wir können manches Erfühlen und Schauen was sonst nicht
möglich wäre, denn wir wollen ja die Welt nicht ersetzen, sondern
nur unser gemeinsames verstehen erweitern- unser erkunden verbessern....
Siehe hierzu sehr konkret das Forum für Freiheit im Bildungswesen. "Denkräume" sind nichts neues,
man denke an Abby Warburg, nur heute können wir sie konkreter machen,
modellieren, quasi synthetisch erzeugen um unseren Rahmen zu erweitern.
Ich hoffe wir können und trauen uns, wie bei dieser EUROPARAT
Konferenz, uns nur einmal versuchsweise auf "Neue Räume & neue Ideen" einstellen, um "Well-Packed Questions" immer wieder neu zu stellen. Die Standard-Entschuldigung
"Kinder mehr Fragen stellen können als 10 000 Weise beantworten können"
darf eben nicht dazu dienen einfache Fragen und tiefe Suche abzuwürgen,
zumal manche Dinge einfacher sein können, wenn wir uns trauen unsere
eingefahren Denkgleise zu verlassen.
Sicher bleiben Fragen wenn unser "Schachteldenken" ist nun einmal Tradition
und sicher auch hilfreich um sich nicht verwirren zu lassen. Doch wenn
die Apathie und Orientierungslosigkeit so forgeschritten ist wie in der
Modernen Medien Welt und auch die Medien-Mogule
um Antworten ringen, muss es erlaubt sein mal Grenzen als "virtuell" zu
betrachten, also nicht als Mauern !, und unser "Box-Denken"
zu hinterfragen. Einfach, wie es auch Kurt Hanks vorschlägt, Paradigmen
verkörpert zu denken, also sie als "Denkwege" zu "verorten oder zu kartieren", wie in seinen PARADIGM MAPING Workshops. Die Karte
von der wir hier sprechen ist dann das besagte "Meta-Paradigm"
(siehe auch "Meta-Daten")
oder der "Hintergrund für Überblick" - denn wir reden hier nur
von "survey knowledge" - Überblickswissen das wir umreißen
und verändern können, generalisierten Kontext oder Zusammenhang.
Dieses Überblickswissen bitte ich als eine oberen Ebene zu sehen,
als generalisiertes Orientierungswissen im Gegensatz zum Experten- und
Detailwissen. jede dieser Ebenen ist gleichberechtigt und unabdingbar.
Der Unterschied liegt in der Darstellung! Für Detail- und Expertenwissen
können helfen "Volltext"-Suchmashinen und Standardisierung, Überblickswissen
erfordert eine Harmonisierung der Begrifflichkeiten. Bitte verfolgen sie
hierzu auch: "Bridges and a Masterplan" Figure 3: Standartisierung-Harmonisierung.
Ein weiter Aspekt neben der Sicherheit etwas zu wissen und beruhigt vergessen zu können/dürfen ist die Fähigkeit sich zurechtzufinden und anzuwenden, statt alles auswendig lernen zu müssen, liegt in der oben angesprochenen Notwendigkeit in Zeiten von "Cyberculture" einen Wiederpart zu so vielem ungeprüften und undurchschaubarem Wissen zu finden. Wir haben deshalb an "alternativen" zusätzlichen Suchhilfen gearbeitet, an Wissenskarten und Interessenskarten um Themen einen Platz geben zu können, sich Kontexte und Nachbarschaften der Disziplinen deutlich machen zu können, sich dabei Themen längs und quer zu den "Fächergrenzen" vorstellen zu können, UND durch diese Art von Musterwissen gerade die Grenzbereiche und Überlagerungen/Schnittmengen ansprechen zu können. Dazu mein Lieblingszitat, ein Vers von Friedrich Rückert aus der "Weisheit der Brahmanen":
TEXT
Die besondere Bedeutung für die Frage der Identifikation und
Gemeinschaft kann hier nur angedeutet werden. Ich empfehle hierzu als Einstieg
das Essay "Ohne Zusammenhang kein Zusammenhalt" in "Kultur der Verweigerung".
Sobald wir die Möglichkeit der Veranschaulichmachung in realen und abstrakten und imaginären Räumen / Wirklichkeiten / Realitäten
durch die neuen Medien und Möglichkeiten akzeptiert haben (virtuelle
Realität) kommen "natürliche" Begriffe wie Imagination und Eidetik
wieder auf - wir können auch Phantasie und Kreativität. Siehe
auch: CREATIVITY AND COGNITION 2. Neu ist nur, das gemeinsame und nachvollziehbare,
das gemeinsame "eintauchen" und verändern. Auch zu Ordnungs- und Entscheidungsräumen ließe sich noch viel nachlesen...
Wichtig erscheint dabei in der Regierbarkeits- und Demokratiediskussion
die konkrete Befassung um dann zu informierten Entscheidungen zu kommen.
Siehe hierzu auch das Mediationsverfahren "CONSULTATIVE".
Dies im Gegensatz zur Demagogie, die in Zeiten der Apathie, Beliebigkeit
Verschwommenheit zu leicht der Gewalt Tür und Tor öffnen. Erkennen
wir somit diese neuen plastischen Modelle als "Hilfsrealitäten" als
Alternative zu den Filmen und Spielen die schon die Welt unserer Kinder
ausmachen, SINNWELTEN UND FLUCHTWELTEN kommen wir zu "ZETETIC SPACES" -spielerisch und gemeinsam erfahrbaren Ordnungs- und Erkenntnis"welten"
als Gegengewicht zur reinen PHANTASY WELT und als Hilfe um sich in Zeiten
von allgegenwärtigen Diskussionen um das GLOBAL BRAIN auf die notwendigen Entscheidungs- und Orientierungs-Leistungen
der Menschheit, auf die notwendigen Werte und Richtungsentscheidungen zu
besinnen! Wir haben hier in einem Project sieben alternative Langfrist-Szenarien
(Kapitel 4: "Very Long-Term Scenarios") und arbeiten am Geschichtenerzählen,
an der Diskussion der Alternativen indem wir sie uns nicht nur individuell
vorstellen, sondern gemeinsam Entwerfen und Gestalten, siehe dazu auch
Zukunftswerkstätten und Denkwerkstätten.
Für den Autor als "Zukünfte"-forscher geht es um die Anpassung
an die neue Welt und die neuen Möglichkeiten und Gefährdungen,
aber auch um die Vermeidung von unnötigen, unbedachten und ungewollten
Risiken. Und dies nicht nur auf individueller Ebene, sondern auch globaler
und kultureller, Entwicklungsebene. Er hat dazu bei seinen Vorträgen
immer wieder auf den Fokus des Individuums und den notwendigen Fokus, wenn
es um das Überleben, die Aussichen der Menscheit geht, hingewiesen. Siehe den ersten Club of Rome Report
von 1973 "Grenzen des Wachstums" und darin die erste Grafik, in der gezeigt wird das
sich eine Mehrzahl der Menschen sich nur für einen engen räumlichen
und zeitlichen Rahmen interessieren - sich selbst, ihre Familie, heute
und morgen - der Report aber genau um sich aber um ein ganz anderen Bereich
kümmert, die großen Zeiträume und die ganze Erde. Wenn
wir das noch mit einer Grafik verbinden die der Autor im Bereich Systemwissenschaften
verwendet, wobei es darum geht das sich Lebens- und Austauschprozesse über die Größenordnungen hinweg
entwickeln, dann wissen wir das wir nicht für solche Herausforderungen
durch die direkten Sinne ausgestattet sind, das wir dafür "Antennen"
entwickeln müssen, wie Gregory Bateson schrieb. Diese evolutionäre/kognitive
Dimension, ob wir uns anpassen können, oder nicht ausgestattet sind
für diese erweiterten Erfahrungswelten und Wirkungsräume sind
ein zentraler Punkt den der Autor bearbeitet. Siehe Ordnungs- Orientierungs- und Sinnkriese der "kommunikativen Gesellschaft" und
den Vortrag am Konrad Lorenz Institut in Altenberg zum Thema der evolutionären
Erkenntnistheorie und wie wir unsere menschliche Austattung besser nutzen
und erweitern können (World View Compositions). Der Vortrag ist damals nicht erschienen und wird
aktualisiert zum 100. Geburtstag des Begründers der Allgemeinen Systemtheorie (General System Theory) von Karl Ludwig von Bertalanffy im November 2001 zur Diskussion
gestellt.
Ich empfehle für einen ersten Überblick des letzten Jahres
/synopsis 2000:
http://www.benking.de/2000/synopsis2000.html
und den IFSR (International Federation of System Sciences NEWSLETTER sowie diese homeapges: http://benking.de/
und http://open-forum.de/