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Ende und Anfang - Perspektiven zum neuen
Jahrtausend
Akademie Graz., 8. -11. September 1993
Nach den Feiern zum 80. Geburtstag von Robert Jungk am 9.
September 1993
findet am Freitag 10. September und Samstag 11. September 1993
folgende Veranstaltung statt
Öko-Stadt Graz
Zukunftswerkstatt - Hilfsmittel und
Werkzeuge
für allgemeinverständliches Wissen und
gemeinschaftlich getragene Umsetzung
Heiner Benking
Hier geht
es weiter zu den Texten von 1993: Hofgeismar, Jonas, Graz Jungk, und Wasser Quellen der
Schöpfung, Kirchentag München:
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KIRCHENTAG 1993
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BITTE BEMERKEN / BEDENKEN SIE:
Veranstaltungen musste
leider kurzfristig abgesagt werden, oder durch den Ausfall von ROBERT JUNGK in
anderer Form stattfinden!
Die HANS JONAS
Veranstaltung wurde wie geplant – jedoch „in memoriam“.
Diese nach 12 Jahren
erstellte „WEB VERSION“ hat leider durch das OCR’n die Gefahr das Fehler nicht
erkannt wurden – falls etwas aufffällt bitte mitteilen !
Da viele Inhalte
inzwischen als Material auch im Web zur Verfügung steht wurden zur
Vereinfachung Internet Web-Links und kurze Kommentare mit ROT nachträglich
eingefügt!
Konzepte für Robert Jungk –
entwickelt rund um die Vorbereitungen zu ROBERT JUNGKS 80. Geburtstag und HANS
JONAS’ 90. Geburtstag und Wasser QUELLEN DER SCHÖPFUNG für den Münchener
Evangelischen Kirchentag 1993 konnten leider nicht wie geplant, oder nur
verkürzt stattfinden (z.B.: 1 Tag statt 3 Tage wie geplant, da Hans Jonas und
dann auch Bob starben. Die Texte und Materialien wurden deshalb auch schon mit
dem TRAUERKRANZ um Titelblock erstellt.
Der
Leiter der Zukunftsbibliothek Walter Spielmann bedankte sich sehr als er
speziell von diesem Text Kenntnis nehmen konnte und meinte dann das gerade
dieser Text ganz im Sinne von ROBERT JUNGK gewesen wäre und ihn sehr gefreut
haben würde.... Siehe dazu auch ein Artikel der Dank Dr. Walter Spielman die Anregung von Robert Jungk an
den Autor doch besser mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten heraushebt.
Weiteres aktuelles Material
zum Thema finden Sie in folgenden Listen: BILDUNG - KULTUR/CYBERCULTURE - SYTEME & MODELLE - GLOBAL CHANGE – FUTURES - WHOLENESS_HEALING_CREATIVITY_COGNITION - DIALOG
__________________________________________________________________________
1
Orientierung
Nach einem Einführungsreferat von Daniel Wiener (Öko-Stadt
Basel) soll in Arbeitsgruppen zum Rahmenthema "Zukunftswerksttten" an
Visionen und Wegen in Richtung auf lebenswerte und naturerhaltende Lebens-,
Wohn- und Wirtschaftsformen gearbeitet werden. Neben den von Beate
Kuhnt, Norbert R. Müllert und Reinhard Sellnow geleiteten
Zukunftswerkstätten widmet sich auf Anregung von Professor Robert Jungk ein
gesonderter Arbeitskreis dem Thema "Hilfsmittel und Werkzeuge", wobei
es um zusätzliche Methoden, Orientierungshilfen und Verfahren geht, die in der
Phase der Datenerhebung und Situationsanalyse, bei der
Entscheidungsvorbereitung, herangezogen werden können.
Das Problem
Im Bereich von Stadt- und Regionalplanung hat sich immer wieder
herausgestellt, da verschiedene Menschen und Bevölkerungsgruppen verschiedene
Vorstellungen, Wünsche, Hoffnungen, Ängste etc. haben; städtebauliche Planungen
sind deshalb oft Gegenstand öffentlicher Kontroversen, wobei oft hinzukommt, da
jede Interessengruppe "ihre" Experten (Gutachter, Wissenschaftler, Spezialisten) mitbringt, da
aber die Experten sich untereinander widersprechen: Sie haben im Rahmen
voneinander getrennter Fächer studiert, sind hochspezialisiert und haben sich dabei aneinander vorbei-
spezialisiert, so da ein fächer-bergreifendes Verständnis zum Thema
"Lebensraum Stadt als vernetztes System" oft nicht möglich ist. Es fehl Interdisziplinarität im Sinne einer
fächerübergreifenden Verständigungs-Möglichkeit. Erschwerend kommt hinzu, da
Experten eine alptraumhafte und immer größer werdende Menge wissenschaftlicher
Veröffentlichungen produzieren, wobei die Frage offen bleibt, wer denn all dies
lesen, verstehen und in einen praxis-orientierten, interdisziplinären
Zusammenhang bringen soll. Aus all dem resultieren Desorientierung und
Verwirrung.
Insoweit gilt: Probleme der Stadt- und Regional-Planung haben
ihre Ursachen wesentlich auch in unserem Bildungs-System, insbesondere dort im
Mangel an Interdisziplinarität1.
Siehe hierzu
unbedingt die Arbeiten für Jungk-Jonas – aktueller den je !!
Lösungsansatz / Zielvorgabe
Es geht im Arbeitskreis darum, Wege aus der Desorientierung,
d.h. aus der Sprach-. Begriffs- und Wert-Verwirrung, sowie aus der
Informations-Überflutung, aufzuzeigen,
Inhalte neutral zu vermitteln und ein transparentes abwägen von
Alternativen zu unterstützen. Anhand von Projekten
aus der Stadt- und Regionalentwicklung, mit Schwerpunkt
ökologisch-ökonomischen Umbau2, werden Verfahren vorgestellt und
Projektergebnisse zur Diskussion gestellt.
______________
1 Prinzip Verantwortung -
Integrale Umweltwissenschaften: Symposion „in memoriam“ Hans Jonas,
Evangelische Akademie Hofgeismar, Juni 1993
2 Wege zum ökologisch-ökonomischen Umbau: Wie kann ein
Informationssystem zur Realisierung und Kontrolle des ökonomisch-ökologischen
Umbaus in Europa durchgesetzt werden? Expertentreffen der ASZE - Akademie für
Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Mai 1993
_____________________________________________________________________________
2
Bei entsprechendem Interesse an diesem Arbeitskreis soll geprüft
werden, ob im Vorfeld, quasi als Vorphase für das Consultativ-Verfahren und (extra LINK), eine OPUS® Erhebung und Analyse über die spezifische
Situation in Graz durchgeführt werden kann. Bei einem kleineren Kreis von
Teilnehmern werden nur die Verfahren und Ergebnisse aus anderen
Projekten/Städten vorgestellt (s.a.
DIRECTORIA3)
Durch Vortrag, Diskussion und Kritik wird der Teilnehmer einen
Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen der Verfahren gewinnen und sich mit
der allgemeinen Problemstellung der kommunalen und regionalen Anhörung, Planung
und Umsetzung beschäftigen.
Als Methodenkette werden schwerpunktmäßig folgende Ansätze und
Verfahren vorgestellt:
A: ÖKOLOGIE -
UMWELTSCHUTZ – ÜBERLEBENSKRISE
als praxis-erpobtes Konzept zur interdisziplinären Verständigung
B: ÖKOLOGIE- Dimensionen: Ein Orientierungs-,
Meta-Sprachen- und Meta-Wissens-Ansatz mit Relevanz für Ausbildung und
gesellschaftliche Umsetzung
C: Das OPUS-Verfahren zur Erhebung und Analyse von
Meinungsbildern und Bedingungen
D: Das
CONSULTATIVE-Verfahren zur Konsens- und Entscheidungs-Findung.
Zu C&D s.a. IFSR und für die NEUE AGORA, und zu A&B
aktuell auch die INST 2002 & TUAC 2003
Ziel der Arbeitsgruppe
ist es, die einzelnen
Verfahren in Theorie
und Anwendung und die Möglichkeiten der Verbindung in einer
Methodenkette kennenzulernen. Abschließend soll diskutiert und geprüft werden
ob Ansätze und Vorgehensweisen aus dem industriellen Management, der
Informations- und Dokumentationssysteme, der Markt- und Meinungsforschung, aber
auch aus dem Produktdesign und der Kundenbetreuung nutzbar und sinnvoll für
Probleme der Stadt und des öko-logisch-ökonomischen Umbaus einzubeziehen sind.
Die Erfahrung zeigt, das leider zu oft innovative und kreative
Lösungen scheitern. Auch wird die Ansicht vertreten, da genug Ideen bei den
Beteiligten vorhanden sind, es vielmehr an der Vorbereitung des Bodens und der
richtigen und zeitgerechten Einbettung von Veränderungen liegt; es also einer sorgfältigen Erhebung und der
Berücksichtigung der sachlichen
und zeitlichen Rahmenbedingungen bedarf. Fürsprecher von
Kreativ-Verfahren legen ihr Augenmerk auf das Potential optimaler Lösungen, das
nicht a priori verschenkt werden dürfe. Sie bestehen deshalb auf einer
Phantasie- und Utopiephase, ohne die Grenzen des "Machbaren" zu
diesem Zeitpunkt einzubeziehen. - Beide
Ansätze müssen gefördert werden, bestehen nebeneinander und sollten
letztendlich in optimale und lokale Lösungen einfließen. Einem politischen
Kompromiß, der eine Mischung aus unbelasteten Ideen und robuster, zeitlich
vertretbarer und tragfähiger Umsetzung herstellt.
Die Kenntnis und Abwägung der örtlichen Situation, harter und
weicher Bedingungen, Prioritäten,
Ressourcen und Zeithorizonte bleibt also unabdingbar. Die obige
Methodenkette zeigt deshalb für die Projektvorphase Verfahren der
Daten-Organisation, -Sammlung und
-Analyse und deren Gegenüberstellung und will damit Grundlagen für kreative und
dauerhafte Lösungen schaffen. Die
frühzeitige Anhörung und Einbeziehung der Standpunkte der
Beteiligten und Betroffenen4 und eine neutrale und überprüfbare
Sachwaltung erscheint dabei unabdingbar.
A: ÖKOLOGIE - UMWELTSCHUTZ - BERLEBENSKRISE
ein praxis-erprobtes Konzept zur interdisziplinären Verständigung
Wie bereits erwähnt, haben Probleme der Stadt- und
Regionalplanung ihre Ursachen
wesentlich auch in unserem Bildungs-System, insbesondere dort im Mangel an
ökologischer Interdisziplinarität. Um aus diesem Dilemma einen Ausweg zu
realisieren, wurde ein curriculum-ähnliches Konzept entwickeit5 in
der Praxis erprobt und angewandt. Dieses Konzept zur interdisziplinären
öko-logischen Aus- und Fortbildung, das
in sich ein Vernetzungs-Muster aufweist, wurde u.a. in Zusammenarbeit mit
Bürgerinitiativen, Umweltschutzgruppen und insbesondere in der Universität
(wissenschaftliche
Intensivkurse, Vorlesungen) eingesetzt
und soll der
interdisziplinären Verständigung dienen (s.a. Fußnote1).
Referent: Dr. Josef Schwitte
3 DIRECTORIA, International
Convention for Directors of Local and Regional Authorities: Brüssels, Juni 1993
4 Die Probleme der Einwohner mit
lokalen Verwallungen, P. M. Wininger, ATAG-Praxis 2/1987
5 ÖKOLOGIE - UMWELTSCHUTZ -
ÜBERLEBENSKRISE: Schwitte, Josef, Hamburg
_____________________________________________________________________________
3
B: ÖKOLOGIE-
Dimensionen: Ein Orientierungs-,
Meta-Sprachen- und Meta-Wissens-
Ansatz mit Relevanz für Ausbildung und gesellschaftliche
UmsetzungG:
Vorgestellt werden Überlegungen und Ansätze, um allgemein
verständliche Metasprachen für diverse Disziplinen zu fördern. Es sind
Orientierungshilfen, um Bereiche und Probleme einordnen und zuordnen zu können.
- Geht man davon aus, da der Einzelne nicht mehr Universalgelehrter sein kann
und das ganzheitliche Denkmodelle in der Krise sind, bedarf es eines
Instrumentariums, um Köpfe und Wissen zu vernetzen7 Wie schon im
Detail auf dem Symposium "Prinzip Verantwortung"1l
aufgearbeitet, geht es darum, wieder ein Gefühl für Zusammenhänge zu
vermitteln. Imagination und Intuition sind Standort- und perspektivabhängig und
es gilt realitätsnahe Bezüge herzustellen und Symmetrien und Ähnlichkeiten
quasi spielerisch zu erfahren. Denk- und Realitätsstrukturen mit mikro- und
makro-perspektivische Kompetenz sind abzugleichen. Dazu bedarf es einer
Intuition, die sowohl "schlagartiges Erfassen" eines Gegenstandes im
Ganzen, als auch Erkenntnis in Teilschritten und im Detail, als bewußte und
unterbewußte Prozesse, beinhaltet!
- Diese Forderungen nach
Überblick und Detailberücksichtigung Überfordern nicht nur von der Dimension
und Qualität her jedes Individuum. Um
zumindest die Verständigung zu verbessern, können Denkhilfen und Strukturen
entwickelt werden. Das Verständnis kann wachsen, wenn der Zusammenhang nicht frühzeitig
ausgegrenzt wird und frühzeitig universaleres Denken gebt und vorgelebt wird.
Einzelne, Querdenker und Spezialisten müssen sich finden und
zumindest grob und flach strukturierte,
gemeinsame Begriffswelten nutzen.
Neben diesen "Querdenkern'7 (T- Persönlichkeiten8)
bedarf es zusätzlich informationstechnologisch vernetzter
Köpfe/Schnittstellen und fehlertoleranter Austausch-Vereinbarungen um durch
eine optimale Ergänzung der Ressourcen gemeinsam weiterzukommen. Also keine
weitere Intelligenz, sondern verläßliche Schnittsteilenfunktionen! Nur auf
solch einer Basis kann ein Austausch und eine Übertragung von Wissen und
praktischen Erfahrungen auf breiterer, wenn nicht globaler Ebene, stattfinden.
- Als Ordnungs- und Orientierungsrahmen wurden die Strukturen und Hilfsmittel
der Encyclopedia for World Problems and Human Potential siehe auch "0 und
der "Zauberwürfel der Ökologie - Blackbox Natur11 vorgeschlagen
- siehe auch das beiliegende Sonderblatt und Fußnote 1.
Obige Hilfsmittel dienen der Orientierung, Recherche und einem
vereinfachten Sichtweisen- und Standpunktwechsel. Dieser ist unabdingbar, denn
die Informationstechnologie liefert Wissensbasen und Notizpapier, aber dies zu
einem Bild zusammenfügen ist die einzuübende Aufgabe des Einzelnen Anhand des
Würfel-Exponats, Folien und Begleitmaterials sollen die Möglichkeiten und
Chancen spielerischer Behandlung menschlicher und ökologischer Themen und die
Perspektiven eines wissenschaftlichen Umdenkens behandelt werden. Wie mikro-
und makro-perspektivisch Intuition und Binnen-Perspektiven der Wissenschaft
gefördert und gepflegt werden kann sind zentrale Fragen.
Ein besonderes Anliegen war auch für Professor Robert Jungk die
Ausbildung und Schule9; der Entwurf einer allgemeinverständlichen
Orientierung, einem vielleicht sogar dynamischen, ganzheitlichen Weltbild, in
das man sich hineinversetzen und teilhaben kann. Zusätzlich zur notwendigen
späteren Spezialisierung sollte deshalb das Sehen und Erfahren eines
Gesamtzusammenhanges, der Größenordnung, der Bezüge etc. nicht verschüttet,
sondern so früh wie möglich trainiert werden.
Referent:
Heiner Benking
6 Enhancing the Credibility of Ecology. Interaction along and
across Hierarchical Scales: di Castri, F; Hadley, M.; GeoJournal- Trilogy
(1988), 17.1, 3-35, Siehe dazu auch ACCESS AND ASSIMILATION, GeoJournal
(1992) !!
7 Wege zum ökologisch-ökonomischen Umbau: Wie kann ein
Informationssystem zur Realisierung und Kontrolle des ökonomisch-ökologischen
Umbaus in Europa durchgesetzt werden? Expertentreffen der ASZE - Akademie für
Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Mai 1993
8 T- Persönlichkeiten: Konzept nach Professor Dr. Hans-Peter Dürr:
Der Buchstabe T besteht aus einem senkrechten Strich, der das in die tiefe
gehende Spezialwissen symbolisiert und einem waagrechten Strich, der die Breite
des Allgemein-Wissens darstellt. Eine T-Persönlichkeit verfügt über beide
Wissens-Arten und setzt ihr Spezialwissen auch in anderen Bereichen ein. Später stelle ich bei Recherchen fest das Ropohl, Karlsruhe, und Machol in den USA schon in
den 60igern auch dieses zentrale – und eingängige „T“ benutzt haben, siehe dazu
auch OVERCLAIMS AND
OVERSIMPLIFICATIONS in Culture of PEACE 1997. Es findet sich auch
in den Arbeiten des Autors zur Standardisierung und
Harmonisierung wieder. Siehe Fußnote zu Fig 3. in Bridges and a Masterplan, Beijing 1992 und
hilft erst flächig, dann räumlich verkörpert oder „out of the box“ zu denken.
Siehe HOUSE of EYES 1995 und andere Augen im „WELTHAUS“.
9 Encyclopedia of World Problems and Human Potential, 3. Auflage (1993), K.G. Saur
Verlag, München, London, New York, Paris – es gilt mit
MANKIND 2000 auch Robert Jungk, James
Wellesly-Wesley zu erinnern, siehe auch Vorworte und Review von Robert Jungk zur 3. Auflage und
im Jahre 2006 das 30. jährige dieser Jahrhundert Encyclopedia zu feiern!!
10 Ende und Anfang - Perspektiven zur Jahrtausendwende,
Zukunftswerstatt zur "Ökostadt Graz", siehe hier Veranstaltung
"Hilfsmittel und Werkzeuge", Akademie Graz, Graz September 1993
11 Exponat der Wanderausstellung "GLOBAL CHANCE", Bonn
1990, siehe auch GeoJournal 26.3, 323-334, (1992) "ACCESS and ASSIMILATION -
Pivotal Environmental Inforamtion Challenges" und GeoJournal 23.3, 249-255
(1991) "Harmonization of Environmental Measurement"; Bridges and a Masterplan for
Islands of Data in a Labyrinth of Environmental and Economic Information, ICSU (International Council
of Scientific Unions) - CODATA, Beiiing. October 1992.
_____________________________________________________________________________
4
C: Das OPUS-Verfahren
zur Erhebung und Analyse von Meinungs- und Situationsbildern
Ein patentiertes Verfahren um anonym und stichprobenmäßig ein
möglichst repräsentatives Meinungs- und Stimmungsbild der Beteiligten und
Betroffenen zu erheben und einander gegenüberzustellen. OPUS wird in der Industrie,
im Marketing, im Produktdesign, aber auch für die Erhebung des Meinungs- und
Stimmungsbildes und der Lösungspotentiale eingesetzt, zum Beispiel in Kommunen.
Ein erprobtes Analyse-Modul erlaubt es, rasch Zielkonflikte und
Lösungspotentiale aufzudecken und die Vorphase von Anhörungen, Schlichtungen,
Findungen, etc. nachvollziehbar abzuschließen. Ein Sonderblatt, Dokumentation,
Referenzen und Projektberichte können angefordert werden. Zu Projekten im
deutschsprachigen Raum siehe 12, 13
Auch der japanischer KAIZEN
Ansatz fördert diesen Trend zu partizipativen Strukturen und ist leider
nur theoretisch als Allgemeingut anzusehen, denn "nur wer die Last trägt,
weiß wo sie (der Schuh) drückt"
(tibetanische Sprichwort)
Referent:
noch offen
geplant waren Opus
Gründer, Dr. Hinrich Steffen und Heiner Benking, ExperConsult, Hamburg
siehe auch BERLIN:
FAKTOR INFORMATION und ORGANISATION
D: Das CONSULTATIVE-Verfahren und die PLANUNGSZELLE zur
Konsens- und Entscheidungs-Findung
Die CONSULTATIVE14 ist ein Moderationsverfahren, das möglichst
neutral unterschiedliche Standpunkte offenlegen und Problemlösungen gemeinsam
entwickeln helfen soll. Es besteht aus Ansätzen wie sie in der Industrie-,
Politik- und Managementberatung eingeführt sind und beinhaltet eine klar definierte und nachvollziehbare Vorgehensweise (auch an die
Methoden der Qualitätssicherung
angelehnt). Mit ihr lassen sich heterogene Ausgangsmeinungen schnell und
kompromißfähig auf einen Satz von entscheidungsfähigen Empfehlungen bringen.
Durch die Einbeziehung konträrer Standpunkte und die Qualität der Ergebnisse
erhalten diese Ergebnisse eine hohe Akzeptanz.
Das methodische Ziel des Verfahrens ist es, in erheblich kürzerer
Zeit und mit deutlich höherer öffentlicher Akzeptanz zu entscheidungsfähigen
Aussagen in kontrovers diskutierten Fragen zu kommen. - Dies ist notwendig für
eine immer stärker nach kompetenten Empfehlungen und Aussagen suchende
Öffentlichkeit - den engagierten Bürger" als Idealtypus der
parlamentarischen Demokratie. Gleichzeitig nützt sie den auf solche Aussagen
und deren Kompetenz angewiesenen, für bestimmte Entscheidungen verantwortlichen
Politikern (d.h. der Legislative und der Exekutive in besonderer Weise.
Inhaltliches Ziel des Verfahrens ist die in
"Leitwerten" niedergelegte Ansteuerung einer ökologischen
Nachhaltigkeit anstelle der heute vorherrschenden Vergeudung unersetzlicher
Ressourcen im physischen wie im psychischen Bereich.
Ferner soll unter
bewußter Inkaufnahme gelegentlicher Zielkonflikte die Vielfalt
und Überlebensfähigkeit von Systemen (Viability) gestärkt werden.
Besonderes Interesse gilt hierbei dem System humaner Wertvorstellungen. - Als
Leitlinien für die Entscheidung gelten Nachhaltigkeit (Sustainability) und
(humane) Systemverträglichkeit.
Die CONSULTATIVE-Moderatoren stellen das wichtigste Element dar.
Sie werden nach einem festgelegtem Verfahren ausgewählt, zertifiziert und
laufend überprüft. Durch Neutralität und Professionalität soll
sichergestellt werden, da
Projekte schnell, in
der Öffentlichkeit
nachvollziehbar und im Ergebnis sinnvoll sind. Es sei besonders
auf Publikationen, Handbücher und Konzeptpapiere verwiesen.
Referent: Dr. Dieter Schmid
!!!! nachträglcih in den
AKADEMIE GRAZ Programmentwurf hinzugeschrieben !! (Heiner BENKING)
Peter Dienel hatte gerade zugesagt als
das Programm für einen 3 Tage event für die ÖKOSTADT GRAZ gestoppt wurde und
nur dein schmalbrüstiger-/-spurige 1-Tages event weiterverfolgt wurde. Aber
dafür eben nur mit "Celebrities" – also auch guten alten Freunden von
Robert Jungk - und mit zu oft nur Podien und zu wenig Dialog mit den
interessierten Teilnehmern. Der Leiter der Akademie Graz Erwin Breisach
entschuldigte sich und bedauerte später sehr, aber er hatte keine ander Wahl -
da Entscheider und Finanzierer eben andere "AGENDEN" haben – zumal
Robert Jungk im sterben lag. Heute finden Sie die
PLANUNGSZELLE immer aktuell beschrieben unter: Planungszelle
Referent:
Peter C. Dienel
Weitere alte Texte aus dem
alten Konzept können heute nach 12 Jahren somit wegfallen, was überbleibt ist
das große Bedauern von Dienel und Benking...
– soll aber zumindestens einnal hier nicht unerwähnt bleiben...
AKTUELLE Bemerkung 10/2005 zu den
PARTIZIPATIONS- und MEDITIATIONS-VERFAHREN:
Damals gab es noch keinen Open
Space oder gar Open-Space Online - aber
Future Wheels, Syncons, Charettes, Zukunftswerkstätten, ... aber doch eben
schon Magic Round Tables, DaziBao, Zukunftswerkstätten, etc.... !!
Mehr dazu und wie das ganze in
einem größeren Zusammenhang gesehen werden kann findet sich unter: Backgroundpaper_3, die ZUKUNFTS-Methoden
Sammlung - auch Hier -
des Millennium Projektes, aktuelle events
10-05 dazu in Prag, or the activities around the NEW AGORA design 2002
(Fuschl) with IFSR where we in 2004
featured the issues more prominetly: Team 1: New Agoras for the 21st Century:
Building a knowledge-based society. See in particular the group report and
contribution Benking about problem-/pattern- matching in Situtation Rooms and
Situation Spaces (forthcomming as part of the MP, Fuschl, and TUAC
exercises about LEARNING and DIALOG. Even more recent are the
publications in WORLD
FUTURES on Dialog and Decision Culture (for the NEW AGORA with traditions
and modern societies), and issue of PARTICIPATION,
LEARNING & PLAY and the
forthcomming INTERNATIONAL PLAY
ASSOCIATION IPA in July 2005 in Berlin
.
12 Die Probleme der Einwohner mit
lokalen Verwaltungen, P. M. Wininger, ATAG-Praxis 2/1987
13 Wirtschaftsstandort Basel-Stadt - Besser als sein Ruf? R. Peter,
Referat Schweizerischen Bankverein, Basel, 21. Februar 1989 Basel
14 Die Consultative, D. Schmid,
Politische Ökologie, Heft Nachhaltiges Wirtschaften, Sept. 1990 s. 48f siehe Consulative
Lenkunskreis und aktuell Umweltakademie
26.5.1993 16:39 Uhr H. Benking
- Ende und Anfang
****************************************************************************************************************
Siehe unten:
AKTUELLER HINWEISE und SCHLUSSNOTE zur Entwicklung und
Breite der notwendigen Verfahren und Methoden:
AKTUELLER HINWEIS und SCHLUSSNOTE:
Der Autor arbeitet wie vor 12 Jahren an Themen wie
Gesprächs- und Entscheidungskultur und möchte auf folgende Sammlungen
Hinweisen: bpb Seminar 2005 und DIALOG Material-Sammlung
Mit dem Tod der beiden alten und freundlichen Herren JUNGK und
JONAS ist für mich eine interessante und im Rückblick wichtige Phase oder
Epoche so um die Mitte 1994 zuendegegangen, eine Phase die mit der
Harmonisierung, der Welt im Wandel, Local und Global CHANGE, Rio 1992-94 (Manfred Lange
prägte 1989/90 „GLOCAL“!! hier:, Resumé des ERDGIPFELS von RIO für Noel
Brown, auch rund um die ICLEI Gründung mit NOEL BROWN und die und
Positionssuche in Europa für ICLEI (Freiburg) mit Jeb Brugman sehr
vielversprechend begann.
Die Kleindenkerei und das Gerangele um Forschungsprioritäten und
–projekte machte die Wissenschafts-, „Informationszeitalter-„, und
Politikberatung, später auch Kulturökologie unter allzuvielen „Humanisten“
zunehmend unerträglich (siehe dazu QUO VADIS Geowissenschaften? QUO VADIS HUMANITY? also von „nature to culture“, Humboldt Uni 1999) und ich
suchte mir als neue „EPOCHE“ eine Zeit für Internationalem Friedensprojekte und
Dialog, siehe Z.B. Friedensuniversität, Club of Budapest, ... die derzeit auf
damalige Anregung von Frederik Mayer, Wien in einem Band zum Thema Welt, Mensch
und Kultur und der dem Arbeitstitel: „Family Affairs – Club Affairs“ die
nächste Epoche (1995 - 1999) zusammenfasst.
Kapitel zu weiteren „Epochen“, also auch z.B.: Umweltmodellierung
während dem Studium (1971-74),
Regierungsberatung und Landesplanung (1977-80), Internationale Computergrafik Marktentwicklung (Marketing
und Time Management für Industrie Pionierfirmen – ab 1980 Auto-trol und ab
1984 bis ‚87 ESC-UNIRAS, parallel ab ´81 und AUTOMATION GROUP (Newsletter) San
Diego sowie COMPUTER GRAPHICS WORLD,... , Internationales Management Consulting
1983-1989, Umwelt-forschung/-management/-visualisierung 1986-1992, Globales und
Harmonisierung (Sprachen und Kulturen Überblick) 1988-1992, (Umwelt)-Bildung & HIGHER EDUCATION, Kreativität,
Zukunftsforschung (Millennium Poject - or: ), Wissensorganisation, System-, Modell- und Zeichentheorie – und Forschung, Gesprächs-
und Entscheidungskultur & Mediation/Moderation 1992-2005) sollen mir auf
Frederik’s Mayers und Bela Banathy’s Anregung helfen mich in meiner Suche und
Wirken besser „begreifbar“ und verständlich zu machen. – ein weiter Weg aber
ich denke gerade so mit Abstand als PANORAMA Blick durchaus schlüssig und
konsequent. Dazu mehr auf Anfrage oder einfach mal hier schauen. Heiner Benking 05-05